Aktuelles zu Maria Rosenberg
Der Tagungsbetrieb auf Maria Rosenberg soll zum 30. Juni 2026 geschlossen werden.
Hier dokumentieren wir die Ereignisse und Beschlüsse der vergangenen Monate.

12. Dezember 2025
Bistum Speyer bekommt Petition „Ein Herz für Maria Rosenberg“ übergeben
Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und Generalvikar Markus Magin haben von Vertreterinnen und Vertretern des Forum Maria Rosenberg die Petition „Ein Herz für Maria Rosenberg“ entgegengenommen. Diese wurde von etwa 2.300 Menschen unterschrieben und fordert unter anderem, die von der Diözesanversammlung sowie weiteren diözesanen Gremien beschlossene Schließung des Tagungsbetriebs und Neukonzeption des Geistlichen Zentrums auf Maria Rosenberg zu stoppen.
Das Forum Maria Rosenberg hat mittlerweile einen eigenen Vorschlag für die künftige Weiterentwicklung des Wallfahrtsorts, insbesondere im Hinblick auf den Tagungs- und Übernachtungsbetrieb, entwickelt. Dieser Vorschlag wurde der Bistumsleitung im Rahmen der Petitionsübergabe erläutert. In einem nächsten Schritt soll er nun durch das Forum Maria Rosenberg verschriftlicht werden. Es wurde vereinbart, im Januar eine Gesprächsrunde mit den fachlich zuständigen Personen aus der Bistumsverwaltung, die sich seit Jahren mit der baulichen Situation von Maria Rosenberg beschäftigen, und dem Kreis der Ehrenamtlichen des Rosenbergs anzusetzen. Dabei soll der Vorschlag geprüft und beurteilt werden.

22. September 2025
„Ein besonderer Ort in unserer Diözese“
In einer Sondersitzung hat die Diözesanversammlung des Bistum Speyer zur Zukunft des Wallfahrtsortes Maria Rosenberg getagt.
Ein in der Diözesanversammlung vorgestellter Konzeptentwurf für eine künftige Nutzung beinhaltet, den Wallfahrtsbetrieb fortzuführen. Zudem soll Maria Rosenberg weiterhin ein Ort geistlicher Präsenz mit Exerzitien, geistlichen Veranstaltungen und geistlicher Begleitung sowie Begegnungsmöglichkeiten bleiben. Um den Bistumshaushalt langfristig nicht zu sehr durch hohe Betriebskosten für Maria Rosenberg zu belasten, muss ein Teil der Nutzfläche dauerhaft für eine wirtschaftliche Nutzung zur Verfügung gestellt werden.
Die Diözesanversammlung hat in ihrer Abstimmung beschlossen, dass das Geistliche Zentrum Maria Rosenberg in einer zukunftsorientierten Form als Segensort des Bistums erhalten bleibt.Dies beinhaltet die Weiterführung der mit der Wallfahrt verbundenen liturgischen und seelsorgerlichen Angebote sowie eine inhaltliche Weiterentwicklung des Geistlichen Zentrums mit seinen Angeboten, unter anderem im Rahmen eines Workshops. Zudem wurde die Schließung des Tagungshausbetriebes in den Gebäuden A, B und im Gästehaus sowie die Sanierung des Stifterhauses und der Arkaden unter Berücksichtigung der Ergebnisse des Workshops entschieden. Dazu fordert die Diözesanversammlung ein Gesamtkonzept für die diözesanen Bildungshäuser ein.

17. September 2025
Bistum Speyer entwickelt Zukunftskonzept für das Geistliche Zentrum Maria Rosenberg
Maria Rosenberg soll zukunftsfähig werden - Mitte September 2025 gab das Bistum Speyer bekannt, dass das Geistliche Zentrum vor großen Veränderungen steht, durch die seine Zukunft gesichert werden soll.
Bereits seit längerem arbeitet das Bistum an einer Weiterentwicklung der mittlerweile in die Jahre gekommenen Gebäude. In diesem Zuge ist eine bauliche Neukonzeption für eine zukünftige Nutzung unumgänglich, an die sich eine Sanierung anschließen wird. Um im zweiten Halbjahr 2026 die ersten Vorarbeiten durchführen zu können, wird der Tagungsbetrieb zum 01. Juli 2026 eingestellt. Ein wichtiger Schritt wird die Erneuerung der zentralen Frischwasser- wie auch der Stromversorgung sein, um auch künftig einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Die Wallfahrtsangebote mit Gottesdiensten und seelsorglicher Präsenz werden auch in der Konzeptions- und Umbauphase durchgängig aufrechterhalten.